...mein Name ist Jakob Kerry, ich arbeite bei der Märkischen Oderzeitung und Lausitzer Rundschau. Ich recherchiere aktuell zur „Mittelstandsinitiative Brandenburg“. Die Mittelstandsinitiative führt diverse politische Veranstaltungen durch, zuletzt trat sie bei dem „Projekt 1 Million“ in Berlin am 8. Juni als Unterstützer auf. Nachdem Ihr Unternehmen als Unterstützer auf der Webseite der Mittelstandsinitiative aufgeführt ist, habe ich einige Fragen bei denen ich um Beantwortung bis spätestens 9.6 16 Uhr bitte.
Das „Projekt 1 Million“ hat Forderungen an die Politik aufgestellt, hier für Infos klicken, die Mittelstandsinitiative hat das Projekt unterstützt. Sind die gemachten Forderungen auch Ihre Forderungen?
Unterstützen Sie das politische Engagement, der Mittelstandsinitiative Brandenburg, wie beispielsweise das Durchführen der Demonstration in Berlin am 8. Juni bei dem diverse rechtsextreme Akteure mitwirken? Auch andere Veranstaltungen der Mittelstandsinitiative weisen Verbindungen ins rechtsextreme Milieu auf.
Haben Sie sich mit den verbreiteten Inhalten der Mittelstandsinitiative auseinandergesetzt, stimmen diese mit Ihren Grundsätzen überein?
Ich bedanke mich für Ihre Zeit und freue mich auf Ihre Antworten.
Viele Grüße
Jakob Kerry
Investigativer Reporter
Die Anfrage wurde so beantwortet:
Sehr geehrter Herr Kerry,
ich danke für Ihre gestrige Anfrage und möchte Ihnen darauf antworten.
Über Ihre Fragestellung bin ich insbesondere bei Frage 2 verwundert. Welche rechtsextremen Akteure meinen Sie, können Sie mir diese bitte benennen? Nennen Sie mir bitte auch konkret, welche Verbindungen ins rechtsextreme Milieu Sie bei welcher Veranstaltung der Mittelstandsinitiative festgestellt haben.
Im Übrigen stelle ich fest, dass schon in Ihrer Fragestellung erkennbar ist, dass Sie meine tatsächliche und differenzierte Meinung überhaupt nicht interessiert. Sie fragen auch nicht wirklich nach meiner Meinung, sondern wollen eine Rechtfertigung von mir zu Ihrer vorgefassten Wertung, die Mittelstandsinitiative habe Verbindungen oder sei sogar selbst rechtsextrem. Ich erkenne hier eine Verletzung des journalistischen Neutralitätsgebots, von einer unvoreingenommenen Informationsbeschaffung kann hier keine Rede sein.
Auf dieser Grundlage möchte und werde ich auf Ihre Fragen auch nicht antworten.
Mit freundlichen Grüßen
Klarstellung an unsere Mitglieder
Sehr geehrte Unterstützer und Mitglieder,
die Lausitzer Rundschau versucht wieder einmal die MIB mit Falschbehauptungen zu diskreditieren. An unserer Ausrichtung gemäß den veröffentlichen Werten und Zielen auf der Seite "Deutsche Initiativen" hat sich nichts verändert. Wir verurteilen jede Art von Extremismus und werden gegen den zu erwartenden Artikel vorgehen.
Wir bitten Sie um eine Kontaktaufnahme insofern Sie ebenfalls angeschrieben worden sind und wir bei der Beantwortung behilflich sein können.
Allein ist man stark, gemeinsam unschlagbar!
Viele Grüße
Ihre Mittelstandinitiative Brandenburg e.V.